Wettbewerber analysieren mit 3 einfachen Methoden | #17 clicks.fm

Wettbewerber analysieren mit 3 einfachen Methoden | #17 clicks.fm

Wer seinen Wettbewerber analysieren will, sollte sich vor allem langfristig denken. In dieser Podcast Folge erfährst du mit welchen Methoden dir das gelingt und worauf es wirklich ankommt.

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SHOWNOTES

  • [00:00] Intro
  • [00:27] Wie ich es mache (monatlich bis vierteljährlich)
  • [00:45] Wodurch man den Fokus verliert
  • [01:05] Mehrwerte für den Kunden schaffen
  • [01:19] Site Profiler von Mangools nutzen
  • [01:49] Daten in einer Tabelle auswerten
  • [01:57] Die stärksten Keywords des Wettbewerbers herausfinden
  • [02:28] Überblick über die Anzeigen Strategie verschaffen mit Adbeat und WhatRunsWhere
  • [03:02] Wettbewerber stets im Blick haben um Trends nicht zu verpassen
  • [03:18] Trends adaptieren und auf das große Ganze schauen
  • [03:54] Der worst case
  • [04:15] Sprich mit deinen Kunden und sei deinem Wettbewerber einen Schritt voraus
  • [05:13] Outro

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ZUSAMMENFASSUNG

Ich selber gucke mir Wettbewerber gar nicht so stark an. Vielleicht am Anfang, um ein Gefühl für die Stärke der Wettbewerber zu kriegen. Anschließend monatlich bis vierteljährlich um zu sehen wo die Reise bei ihnen hingeht.

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass wenn man ständig, also täglich, auf den Wettbewerb schaut man sich nur selber bekloppt macht. Nach dem Motto: „Mein Wettbewerber hat 10 Backlinks aufgebaut, also brauchen wir auch welche“.

Denn wenn man ständig auf den Wettbewerber schaut, übergibt man die „Führung“ damit unterbewusst dem Wettbewerber. Denn man orientiert sich permanent daran was er anders macht. Daher denke ich, dass man sich vor allem darauf konzentrieren sollte Mehrwerte für die eigenen Kunden zu liefern.

Dennoch gibt es einige kurzfristige und längerfristige Strategien, um den Wettbewerber unter die Lupe zu nehmen, um ein Gefühl dafür zu bekommen was funktioniert und was nicht.

1. Site Profiler

Ein Tool, mit dem du deinen Wettbewerber analysieren und erstmal unter die Lupe nehmen kannst, ist der Site Profiler von Mangools. Hiermit kannst den Wettbewerb auf folgende Metriken hin überprüfen:

  • Backlink Profile (wie viele Links gewonnen und verloren wurden)
  • Welche Domains die stärksten Backlinks bringen
  • Was der beste Content ist (bspw. über die Anzahl der meisten Facebook Shares)
  • Welche die größten Wettbewerber der Konkurrenz sind

Gerade, wenn man neu im Markt ist, lässt sich so ein guter Eindruck von der Konkurrenz verschaffen. Ich empfehle die Daten auch in einer Tabelle (zum Beispiel Google Sheets) zu speichern.

So kannst du deine Wettbewerber auch untereinander vergleichen.

2. Die stärksten Keywords vom Wettbewerber analysieren

Mit dem KWFinder lassen sich zusätzlich noch die stärksten Keywords für die jeweilige Domain des Wettbewerbers herausfinden. Das heißt dir wird hier gezeigt, mit welchen Keywords gerankt wird und auf welchem Platz der Wettbewerber zu den Keywords steht.

Neben der Keyword-Position wird einem auch angezeigt wie hoch der zu erwartende Traffic ist und wie hoch das Suchvolumen pro Monat ist.

So bekommt man relativ schnell ein Gefühl dafür woher der Konkurrenz seinen Traffic bekommt. Manchmal kann es einem auch helfen sich so selber zusätzliche Traffic-Quellen aufzubauen.

3. Anzeigen-Strategie herausfinden

Wenn du dir einen Überblick über die Anzeigen-Strategie der Konkurrenz verschaffen willst, dann lohnt sich Adbeat. Hiermit kannst du „ausspionieren“ wie die derzeitige Anzeigen-Strategie deines Wettbewerbers aussieht.

So findest du bspw. heraus wie viel sie ausgeben, wo sie überall schalten und welche Strategien sie mobil verfolgen.

Dadurch kannst du dich relativ einfach von den Kampagnen inspirieren lassen. Eine Alternative dazu ist WhatRunsWhere.

Was du auch machen solltest

Zu schauen was für Anzeigen dein Wettbewerber schaltet und zu welchen Keywords er rankt, ist aber nicht alles was du machen kannst.

Wenn es bspw. einen Richtungswechsel in deinem Markt gibt, und dein Wettbewerber diesen Shift erkannt hat, kann es wichtig sein auch auf diesen Zug auch aufzuspringen. Denn ansonsten kann dir viel Umsatz entgehen. Daher ist es wichtig ihn nie vollkommen aus den Augen zu lassen.

Zum Beispiel, wenn dein Wettbewerber eine spezielle Lösung für mobile Endgeräte anbietet kann es Sinn machen dies zu adaptieren. Wenn du den Sprung nämlich verpasst, kann es passieren, dass sich potenzielle Kunden später nur noch an deinen Wettbewerber erinnern können, wenn es um genau diese Lösung im mobilen Bereich geht.

Daher ist es wichtig, dass du dir diese Chancen nicht entgehen lässt und dich dadurch auch nicht „abhängen“ lässt. Wenn du dir einen Wettbewerber anschaust, schau daher nicht ausschließlich auf die kleinen Details, sondern vor allem auf das große Ganze:

  • Wohin geht die Reise?
  • Was ist die Roadmap?
  • Welchen Trend verschläfst du gerade?

Versuche dadurch die großen Trends nicht zu verpassen.

Denn im schlimmsten Fall könnten deine jetzigen Kunden zu deinem Konkurrenten überspringen (weil du nicht mehr das mitbringst was vom Markt verlangt wird). So wie es damals bei StudiVZ und Facebook der Fall war.

Denn im schlimmsten bietet dein Wettbewerber etwas an, was dein Kunde eigentlich will, du aber nichts hast. Deswegen musst du aber nicht sofort in Panik verfallen, wenn dir so etwas auffällt.

Sprich lieber mit deinen Kunden und frag sie was sie von diesem Trend halten und wie sie die Zukunft beurteilen. Wenn du regelmäßig auf deine Kunden hörst und das Ganze auch umsetzt, musst du dir weniger Gedanken über deinen Wettbewerb machen.

Konzentrier dich daher auch auf deinen Kunden, wenn du den Wettbewerber analysieren willst:

  • Was will der Kunde?
  • Was könnte das nächste Produkt sein was dein Kunde wirklich benötigt?

Es ist besser zu versuchen immer einen Schritt vor deinem Wettbewerber zu sein als ihm die ganz Zeit nachzueifern.

Konzentrier dich darauf wohin der Markt geht und was deine Kunden wirklich brauchen damit sie wirklich glücklich sind.

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